Die Angst, Opfer einer Straftat zu werden, steigt mit zunehmendem Alter an. Die Statistik zeigt zwar, dass ältere Menschen deutlich seltener von Straftaten betroffen sind. Das ändert jedoch nichts an dem Sicherheitsempfinden und den damit verbundenen Sorgen. Da ältere Leute viel Zeit zuhause verbringen, wird die Frage nach der Sicherheit im Eigenheim interessanter. Insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten, wo Einbrüche deutlich häufiger auftreten als in einer Kleinstadt oder auf dem Dorf. Immer mehr Bürger greifen im Zuge dessen auf private Dienstleister wie den Sicherheitsdienst für Berlin zurück. Andere versuchen, ihre Risiken anderweitig zu minimieren oder setzen auf moderne Technologien, um die eigenen vier Wände bestmöglich zu schützen. Welche Möglichkeiten es gibt, um die Sicherheit im Eigenheim zu erhöhen und welche davon Sinn machen, zeigt sich hier.
In den eigenen vier Wänden
Da mit zunehmendem Alter die körperlichen Fähigkeiten abnehmen, ist die Angst, Opfer einer Straftat zu werden, nicht unbegründet. Leider gilt das nicht zuletzt für das eigene Zuhause. Im Jahr 2022 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 % gestiegen. Senioren verbringen im Durchschnitt deutlich mehr Zeit zuhause als andere Altersgruppen. Entsprechend groß ist die Angst, Opfer eines Einbruchs zu werden. Gerade ältere und alleinstehende Frauen müssen sich anderweitig helfen, als mit reiner Körperkraft.
Private Sicherheitsdienste
Das Stichwort Sicherheitsdienst fiel bereits in der Einleitung. Die größer werdende Beliebtheit dieser Dienstleistung lässt sich statistisch nachweisen – auch im Falle Deutschlands. Jedoch können sich viele Otto Normalverbraucher einen Rund-um-die-Uhr-Sicherheitsdienst nicht leisten.
Zum Glück braucht es das nicht. Sicherheitsdienste von heute haben mehr zu bieten als die Überwachung eines Gebäudes oder kontinuierlichen Personenschutz. Viele Firmen bieten Sicherheitsberatungen an, erstellen Konzepte und installieren die nötige Technik vor Ort. Senioren fühlen sich von neuer Technologie oft überfordert oder gar bedroht. Damit weder die Installation noch die Benutzung von Alarmanlagen und Videokameras zur unnötigen Herausforderung mutieren, stellen Sicherheitsfirmen ihre Dienste zur Verfügung.
Smart Home
Zu den Neuerungen am Markt gehört das "Smart Home". Hier wird mithilfe technischer Installationen das eigene Zuhause sozusagen intelligent gemacht. Das macht sich vor allem bezahlt, wenn Sie nicht zuhause sind. Alarmanlagen lassen sich via Funk verbinden und Echtzeit-Bilder können von der Videokamera auf das Smartphone geschickt werden. Sie können das Licht per Knopfdruck ein- und ausschalten oder im Notfall die Alarmanlage aktivieren. Den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt und es machen sich jährlich neue Konzepte und Geräte in diesem Markt breit.
Das offene Fenster – Stichwort Eigenverantwortung
Neben teurer Technik und Sicherheitsdiensten gibt es weitere Vorkehrungen, die Sie treffen sollten, um das eigene Sicherheitsniveau zu erhöhen. Das berühmt berüchtigte offene Fenster stellt in der Tat eine der leichtesten Übungen für Einbrecher dar. Niemand sollte Balkon und Fenster länger offen halten als unbedingt nötig – erst Recht nicht, wenn man außer Haus ist. Für Senioren gibt es Alarmanlagen mit Kontaktsendern, die einen Ton auslösen oder eine Nachricht ans Handy schicken, wenn eine Tür zu lange offen steht. Dies soll Sie daran erinnern, dass Sie Türen und Fenster geschlossen halten. Eine weitere simple Einrichtung: die Gegensprechanlage – am besten inklusive Bild. Wenn spät abends jemand klingelt oder Sie nicht sicher sind, wer Sie besucht, verwenden Sie stets die Gegensprechanlage. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nur Personen, die ins Haus gelangen sollen, von Ihnen hereingelassen werden.
Fazit
Zur Sicherheit im Eigenheim gehören viele Komponenten. Die meisten davon können Sie in die eigene Hand nehmen. Statt nur auf die örtliche Polizei oder die Nachbarschaftshilfe zu vertrauen, kann jeder Einzelne einen Beitrag zu einem Mehr an Sicherheit im Eigenheim leisten. Das fängt damit an, die eigenen Türen und Fenster geschlossen zu halten, geht weiter über die Einrichtung von Alarmanlagen oder Sicherheitsschlösser und hört mit der Installation von Smart Homes und High-Tech-Geräten auf. Es muss jeder Einzelne entscheiden, was Sie sich leisten können und wie wichtig Ihnen Ihre Sicherheit wirklich ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, engagiert einen Sicherheitsdienst. Neben der Rundum-Überwachung gibt es hier die Möglichkeit, sich von kompetenten Sicherheitsfirmen beraten zu lassen.