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Gast






BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2016 11:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das folgende Gedicht hat Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag (am 16. April 1959) geschrieben. Fast 50 Jahre her und doch immernoch aktuell… Eins der schönsten Gedichte zum Thema Selbstliebe…


“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
das ist das Leben!
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2016 3:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wachende Augen für anderer Glück,
Fühlende Herzen für fremdes Geschick,
Schnelles Verständnis für Freude und Not,
Helfende Hände im Leben und Tod,
Liebe, die gern im Verborgenen geht,
Schweigende Opfer und stilles Gebet,
Leis wie die Engel und selten erkannt,
Fern von der Menge und niemals genannt,
Reich im Entsagen und dürftig im Lohn,
Friede im Auge und Freude im Ton,
Selig im Geben, doch selbst wünschelos,
Selbstlose Seelen – wie heilig, wie groß!

Theresa Keiter
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Gast






BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2016 8:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wer aber leicht werden will und ein Vogel, der muß sich selber lieben: – also lehre ich. Nicht freilich mit der Liebe der Siechen und Süchtigen: denn bei denen stinkt auch die Eigenliebe! Man muß sich selber lieben lernen – also lehre ich – mit einer heilen und gesunden Liebe: daß man es bei sich selber aushalte und nicht umherschweife.

Friedrich Wilhelm Nietzsche
(1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2016 11:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

nichts über die "Eigenliebe" aber etwas über die Eitelkeit......die ja dann unter Umständen manchmal auch nicht weit ist......

Er stellt sich vor sein Spiegelglas
Und arrangiert noch dies und das.
Er dreht hinaus des Bartes Spitzen,
Sieht zu, wie seine Ringe blitzen,
Probiert auch mal, wie sich das macht,
Wenn er so herzgewinnend lacht,
Übt seines Auges Zauberkraft,
Legt die Krawatte musterhaft,
Wirft einen süßen Scheideblick
Auf sein geliebtes Bild zurück,
Geht dann hinaus zur Promenade,
Umschwebt vom Dufte der Pomade,
Und ärgert sich als wie ein Stint,
Daß andre Leute eitel sind.

Wilhelm Busch
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 7:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, hi, hi....Wilhelm Busch könnte durchaus einer meiner Verwandten sein Smile
Zumindest in Bezug auf seine Beobachtungsgabe. Tolles Gedicht JSonne!

--------------------------------------------------------------------------------




Eitelkeit

Ein Töpfchen stand im Dunkeln
An stillverborgener Stelle.
Ha, rief es, wie wollt ich funkeln,
Käm ich nur mal ins Helle.

Ihm geht es wie vielen Narren.
Säß einer auch hinten im Winkel,
So hat er doch seinen Sparren
Und seinen aparten Dünkel.

Wilhelm Busch
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist am Ende – was du bist.
Setz dir Perücken auf von Millionen Locken,
Setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken,
Du bleibst doch immer, was du bist.

Johann Wolfgang von Goethe
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 4:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Einer schönen Freundin ins Stammbuch

Den ganzen Tag nur auf der Ottomane,
Ylang-Ylang* und lange Fingernägel.
Die Anzugsfrage, Wochenblattromane,
Schlaf, Nichtstun, Flachgespräch ist Tagesregel,
Ich glaube gar, für eine Seidenfahne
Verkaufst du deinen Mann und Kind und Kegel.
So schaukelst du, verfault, im Lebenskahne,
Herzlosigkeit und Hochmut sind die Segel.
(*ätherisches Duftöl)

Detlev von Liliencron
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 6:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ja wo die Eitelkeit anfängt, da hört der Verstand auf sagte schon M. v. Ebner-Eschenbach *lachen* und wie Recht diese Frau hatte!


Es sprach der Zeiger an der Uhr,
Er glänzte hell aus Nickel:
"Ich bin doch sicher wichtiger
Als wie das Perpendikel.

Ich sag' allein dem Menschenkind,
Wieviel es hat geschlagen,
Doch sicherlich wird niemand drum
Das Perpendikel fragen."

Das Perpendikel spricht: "Tick, tack,
Du tätst am besten schweigen,
Denn wär' das Perpendikel nicht,
Kannst du nicht Stunden zeigen.

Du hängest ab, du eitler Tropf,
Von mir und meinem Gehen,
Und steh' ich, bleibt die ganze Uhr
Mitsamt dem Zeiger stehen!"

Friedrich Pesendorfer
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 10:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der sächsische Dialekt

Wenn man den sächsischen Dialekt
Ein bisschen dehnt und ein bisschen streckt
Und spricht ihn noch ein bisschen tran’ger;
Dann hält ein jeder für einen Spanier!

-Joachim Ringelnatz-



Zuletzt bearbeitet von Gast am Fr Apr 15, 2016 10:55 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 10:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ma hot`s it leicht
Von Albert Guggemos

`s Lebe kund so herrlich sei,
d`meischte Soerge wäret klei,
gäb`s it Leit, wo noch oim bieset
und des Dosei dir vermieset.

Eigentlich, so kommt`s mir füer,
gäb`s gnue Dreck voer dr eigne Tüer,
doch lieber als ihr`n Mischt sortiere,
deand d`Leit im Sumpf vo andre rüehre.

Und so hoscht, obwohl`s it bräucht,
manchmol auf dr Welt it leicht,
denn d`Leit wend - bringt es o koin Sege -
zu gearn an Schtoe in Weg oim lege.

Reicht`s Blickfeld bloeß an Brillerand,
wähnscht andre im Schlaraffeland,
derbei weiß jeds - und des weard gelte:
Ebbs gschenkt kriegscht wirkle bloeß ganz selte.

Doch was ma mit viel Muet und Fleiß
sich gschaffe hot zum harte Preis
mit Einsatz, oft vo Kopf bis Zeache,
des wöllet sölle Leit it seache.

Für mir schtoht fescht für alle Fäll:
Die Neidar schtrofet sich all sell.
Verschenkte Fred duet sell di bschenke,
schtreuscht Ärger - wearscht di selber kränke.

Laughing war bisschen schwierig für mich - aber ich denke Du wirst es verstehen - falls nicht bin ich bereit zur Übersetzung .......
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2016 10:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bittäää...übersetzen- ich kann nur wenig verstehen/lesen. Shocked
Aber sächsisch ist noch schwieriger!!


Zuletzt bearbeitet von Gast am Sa Apr 16, 2016 11:40 am, insgesamt einmal bearbeitet
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 10:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

das Leben könnte so herrlich sein
die meisten Sorgen wären klein
gäbe es nicht Leute die einen "ärgern" (schwacher Ausdruck dafür Lessy)
und das Dasein Dir vermiesen.

Eigentlich, so kommt es mir vor
gibt es genügend Dreck vor der eigenen Tür
doch lieber als ihren Mist zu sortieren
tun die Leute im Sumpf von anderen rühren.

Und so hast Du es, obwohl es das nicht bräuchte
manchmal auf der Welt nicht leicht
denn wenn die Leute wollten, bringt es auch keinen Segen
zu gern einen Stein in den Weg Dir legen

Reicht das Blickfeld nur an den Brillenrand
vermutest Du andere im Schlaraffenland
dabei weiss jeder - und das wird gelten
etwas geschenkt kriegst Du wirklich nur ganz selten....

doch was man mit viel Mut und Fleiss
sich geschaffen hat zum harten Preis
mit Einsatz, oft von Kopf bis Zehen
das wollen solche Leute nicht sehen.

Für mich steht fest für alle Fälle
die Neider strafen sich alle selbst.
verschenkte Freude tut Dich selbst beschenken
streust Du Ärger, wirst Du Dich selber kränken.

Soweit meine Übersetzung - ob sie so ganz korrekt ist, kann ich selbst nicht beurteilen
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 10:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

und hier Lessy hast du das sächsische Laughing
ich musste selbst danach googeln - kannte ich auch nicht!

Der oane G´schwister (Mundart)

Am Alpbach drunt da steht a Bua
Und drob´n steht a Häusl, dort g´hört er zua.
Wie hoaßt denn (sag i) du Kloaner da?
Hansirgl (sagt er) - Hast G´schwister aa?
Wie viele hast denn? (han i g´sagt.)
Da Sapprawalt, hab i ang´fangt,
Nit wahr is! Sechse hast, bal´s langt,
Nit wahr is! Sechse hast, bal´s langt, -
Ha, möchst´es ebba wegalaugna?
Geh, sagt er voller Stolz in Augna,
Und thuat sein Hut ganz wild verdrahdeln,
Dös ander - dös san lauter Madeln.

Karl Stieler
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 11:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nee, wohl eher nicht. Das ist doch kein sächsisches, sondern es geht um "sechse" Laughing

JSonne, ich will auch gar nichts in sächsisch haben. Ich kriege davon sowieso Schüttelfrost und Magenschmerzen. Für mich ist es so unverständlich wie arabisch, hi, hi.... Da höre ich auch nur Geräusche. Und wenn NU gesagt wird, schiebt sich die Unterlippe immer so vor wie auf dem neckischem Bild Razz
So hat jeder seine speziellen Ab- und Zuneigungen.

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JSonne
entdeckend


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Beiträge: 1056

BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 2:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ach auch die Wiener haben ihren ganz eigenen Dialekt, den nicht jede/r beherrscht - vor allen Dingen nicht, wie man dann den Unterkiefer fallen lässt bei verschiedenen Wortspielereien..... Laughing
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