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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 5:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade habe ich es mir bildlich vorgestellt...wunderbares Kopfkino Wink

Unser Favorit:

Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit. Der Franzel hinterm Ofen freut sich der Wärme um so mehr, wenn er sieht, wie sich draußen der Hansel in die rötlichen Hände pustet.

Wilhelm Busch
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 8:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie aus des Lebens Schattenseiten
oft bricht ein Sonnenstrahl hervor,
so wirkt beim Menschen in ernsten Zeiten
der echte, goldige Humor.

Weil er für einige Sekunden
den bittren Ernst vergessen macht,
wird rasch ein jedes Herz gesunden,
wenn es mal richtig krank sich lacht.

Fred Endrikat
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2016 9:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh JSonne, bei mir dauert der Humor länger als ein paar Sekunden Razz
Wünsche dir eine gute Nacht oder einen wunderbaren guten Morgen!
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Gast






BeitragVerfasst am: So Apr 17, 2016 8:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

Stiller Sonntag

Stiller Sonntag. Nichts geschieht.
Kein Anruf. Keine Zeitung. Kein Besuch. ..
Vogelrufe im Garten.
Das Gras wächst, die Knospen
der Tulpen. Im Froschlaich
zitternde Punkte.
Musik durchweht mich.
Alles strömt und schwingt

© Lilly Schumann
(*1935)
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JSonne
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BeitragVerfasst am: So Apr 17, 2016 4:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube herausgefunden zu haben, wofür die Woche gut ist: Nämlich, um sich von den langweiligen Sonntagen zu erholen.
Mark Twain

das passt doch Lessy Laughing Laughing

Ich habe da etwas gefunden:
Am Montag fängt die Woche an.
Am Montag ruht der brave Mann
das taten unsere Ahnen schon
wir halten streng auf Tradition

Am Dienstag hält man mit sich Rat
man sammelt Mut und Kraft zur Tat.
Bevor man anfängt - eins, zwei, drei
ist der Dienstag schon vorbei.....

Am Mittwoch fasst man den Entschluss:
Betimmt! Es soll, es wird, es muss!
Mag kommen, was da kommen mag
ab Morgen früh ist Donnerstag.

Am Donnerstag fasst man den Plan
von heute ab wird was getan.
Gedacht, getan. Getan, gedacht.
Inzwischen ist es wieder Nacht.

Am Freitag geht von alters her
was man auch anfängt, stets verquer.
Drum ruh Dich aus und sei belehrt:
wer gar nichts tut, macht nichts verkehrt!

Am Samstag ist das Wochenend,
da wird ganz gründlich ausgepennt.
Heut anzufangen lohnt sich nicht -
die Ruhe ist des Bürgers Pflicht!

Am Sonntag möcht man so viel tun
am Sonntag muss man leider ruh'n.
Zur Arbeit ist es nie zu spät!
Oh Kinder, wie die Zeit vergeht!

Fred Endrikat
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 18, 2016 9:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

Es muss Montag sein

Wenn Du heute verschlafen hast,
und auf dem Rücken so schwer die Last,
am heißen Kaffee hast Du Dich verbrannt,
und bist hastig dem Bus hinterher gerannt,
er fuhr Dir direkt vor der Nase davon,
der Fahrer, er kennt leider kein Pardon,
auf Deinem Schreibtisch in Deinem Büro,
sich dicke Akten stapeln, und irgendwo,
tief darunter versteckt steht auch Dein PC,
der heute mal wieder aufs Neue streikt, oje,
wenn der nagende Missmut heute ist Dein,
dann muss es wohl ein weiterer Montag sein.

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JSonne
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 18, 2016 11:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

irgendwie komme ich mir heute auch so vor Lessy - es stapelt sich das zeugs, was erledigt werden muss - und ich habe das Gefühl die zeit wird immer knapper......

Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.
Konfuzius
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Apr 20, 2016 5:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Hirntee

Am Stammtisch redet man schon die ganze Zeit
über die Vergesslichkeit.

Da meint der Schnitzenbaumer Beni:
„Dies Thema, des berührt mi weni,
weil i mein Lebtag nix vergiss,
denn was i weiß, des weiß i g'wiss-
und dass mein Hirn so funktioniert,
ja, des verdank i garantiert
so einem zauberstarken Wink,
meinem Hirntee, den i täglich trink!

Und das Rezept hab i vor Jahren
von einer Zigeunerin erfahren.
Man muss die Brennnesseln, die frischen
mit Stielen von den - Dings - vermischen.
Die Dings-Blumen sind's - de Dings
Wie heißen die jetzt gleich? Ja, de Dings
Muss man's jetzt reiben - oder pressen?
Verflucht, jetzt hab i das Rezept vergessen!"

-keine Ahnung von wem-
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Apr 20, 2016 8:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vergesslichkeit


Wie oft wohl ist das schon geschehen,
dass Menschen vor dem Kühlschrank stehen:
Er ist geöffnet und man starrt
hinein ins Kühle, sinnt und harrt
und sucht die Antwort beim Besinnen:
Was nur, was wollten wir hier drinnen?
Ging’s um den Käse, um die Wurst,
vielleicht um Wasser für den Durst?
Sucht man den Rest vom Katzenfutter,
für’s Brot ein kleines Stückchen Butter?
Man steht sich Beine in den Bauch
und steht dabei auch auf dem Schlauch,
denn das Gedächtnis kehrt nicht wieder.
So schließt man kurz die Augenlider
und startet geistig einen Gang
an der Erinnerung entlang,
von dem, was eben grad wir taten,
bevor wir an den Kühlschrank traten ...
Doch Fehlanzeige ist auch das:
Wir ahnen’s nur und das noch blass,
zwar war’s wohl erst vor zehn Sekunden,
doch ist und bleibt es uns entschwunden
und unser Kopf wirkt hohl und leer.
Sich selbst zu quälen lohnt nicht mehr:
So geht’s mit einigem Verdrießen
daran, des Kühlschranks Tür zu schließen ...
und eben fällt sie wieder zu ...
da blitzt - und das ist meist der Clou! -
es auf im Kopf wie tausend Birnen
und hinter Stirnen in den Hirnen
erscheint ganz klar des Suchens Grund:
Es war die Leine für den Hund,
vielleicht der Besen für die Gasse,
für den Kaffee die Sammeltasse,
das Leukoplast für’s Raucherbein,
der ausgefüllte Lottoschein,
das Mittel gegen Küchenschaben ...
nach denen wir gefahndet haben
und (wussten wir’s denn nicht sofort!?)
der Kühlschrank war der falsche Ort,
denn dort - jetzt wird es uns auch peinlich! -
gibt’s nichts von alledem (wahrscheinlich!) ...
Weil sachlich schon ein Leukoplast
wohl kaum in einen Kühlschrank passt
und Hundeleine, Straßenbesen
sind stets im Besenschrank gewesen!
So also nehmen wir uns vor:
Wenn sich demnächst der Grund verlor,
warum wir in den Kühlschrank blicken,
im Kopf die Dinge durchzuklicken:
War’s Lottoschein, war’s Schaben-Ex,
die Leine für den Dackel Rex ...?
Jedoch, man darf sich drauf verlassen:
Es wird beim nächsten Mal nichts passen,
dann nämlich suchst du, ach herrje!,
im Kühlschrank nach dem ... Port’monnaie! -
Soweit der Sache üble Seite,
doch gibt’s die andere, die zweite,
die kommt bei uns nicht übel an,
weil man mal richtig lachen kann
- zumal wenn andere betroffen!
(In jedem Falle will ich hoffen,
dass keiner den Humor vergisst,
wenn erst er selbst betroffen ist!) -
Wir gehen also, es wird heiter,
mit einem echten Beispiel weiter:
Es spielt in einer kleinen Stadt*,
die einen Bürgermeister hat,
von dem man weiß in Oberhessen,
er neige (erblich?) zum Vergessen
und oft schon gab’s in seiner Zeit
so manchen Grund zur Heiterkeit,
zum Beispiel, wenn er amtlich handelt
und unbebrillt zur Trauung wandelt,
um dort den Fotografen laut
so anzusprechen: „Liebe Braut!“
Doch auch bei manchen Hausbesuchen
war Heiteres schon zu verbuchen:
Wenn unser Bürgermeister dort
vom letzten Trauerfall das Wort
für den „Verblichenen“ verlesen.
(So ist’s zwei-, dreimal schon gewesen!) -
Doch kommt nun noch zum guten Schluss,
ein Fall, den ich erzählen muss,
bevor sich heut’ die Verse neigen
(man kann ihn einfach nicht verschweigen!),
des Bürgermeisters größte Tat! -
Da tagt des Orts Gemeinderat,
die Münder gähnen, Köpfe rauchen,
die hohen Herrn und Damen tauchen
in der Gemeinde Haushaltsplan.
Fast wäre ja das Werk getan,
nur übrig blieb der letzte Posten:
Des Hallenbades fixe Kosten
und die weiß - grad war Inventur -
Gemeinderätin Meier nur,
doch fehlt sie heute wegen Grippe.
Des Bürgermeisters Oberlippe
zuckt länger ziemlich hektisch schon ...
dann hat er’s! Mit sonorem Ton
gibt er jetzt kund den Amtsgenossen,
wie fortzufahren er beschlossen:
„Frau Meier ist ja wohl zu Haus!
Ich hole nun mein Handy raus,
um jetzt sofort sie anzufragen,
die fixen Kosten uns zu sagen.“
Dann schaut er sichtlich stolz sich um.
Die Damen, Herren sitzen stumm,
man sieht, sie sind perplex und staunen.
Doch schon erhebt sich leises Raunen:
„Der Bürgermeister, ein Genie!
Der sprüht ja vor Ideen ... und wie!“
Den so Gelobten sieht man strahlen
(im Kopf hat er die nächsten Wahlen!),
dann greift er mit der rechten Hand
nach dort, wo sich die Tasche spannt
und wo er als Gemeindelenker
und starker Vor- und Weiter-Denker
sein Handy anzutreffen meint ...
Er zieht’s heraus und schon erscheint
vor aller aufgeriss’nen Augen,
und Blicken, die sich fest dran saugen,
die Fernbedienung vom TV!
(Da wird zu Hause sein Frau
beim Fernseh’n auch Bewegung kriegen!) -
Bevor wir uns vor Lachen biegen,
sei eines ganz am Schluss bemerkt:
Auch wer vergesslich ist, der stärkt
der Menschen positive Werte:
Humor ist eine hochbegehrte
und heute selt’ne Eigenschaft!
Auch fördert er die Muskelkraft
der Lippen, Wangen und der Lungen
und macht uns frei, wo wir gezwungen
und das tut gut in dieser Zeit. -
Drum: Vivat, der Vergesslichkeit!

(Manfred Günther)

Leider ist es ein längerer "Ausflug" in die Vergesslichkeit geworden...aber ich habe mich stellenweise darin wieder gefunden...SmileSmile

LG a.
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Do Apr 21, 2016 10:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Activia ich lach hier Tränen - nicht nur Du hast Dich wieder gefunden streckenweise - ich auch....und kann das sogar von einer meiner Stieftöchter behaupten, die vor vielen Jahren bereits das gleiche von sich sagte (sie ist mittlerweile schon verstorben) - damals war sie noch keine 30......

Ganz still, zuweilen wie ein Traum
klingt in dir auf ein fernes Lied.
Du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will.
Und wie ein Traum ganz leis und still
verklingt es wieder, wie es kam.

Wie plötzlich mitten im Gewühl
der Straße, mitten oft im Winter
ein Hauch von Rosen dich umweht.
Oder dann und wann ein Bild
aus längst vergessenen Kindertagen
mit fragenden Augen vor dir steht.

Ganz still und leise, wie ein Traum,
du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will,
und wie ein Traum ganz leis und still
verblaßt es wieder, wie es kam.

Cäsar Otto Hugo Flaischlen
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2016 7:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich musste auch beim lesen des laaangen
Gedichtes mehrfach schmunzeln Laughing





Der Vergessliche

Sche langsam fallt mir’s denke schwer,
die Leut wo Dings heißen wer’n allweil mehr.
Und net nur Leut, au Ort und Berg heißen so,
weil i mir koin Name mehr merke ko.

Schau sag i Frau ... , i kenn doch des Gfrieß,
ob des net am End der Dings gwesen is.
O mei, sagt sie, fallt dir dem sein Name nit ei,
des ka doch it scho wieder der Dings gwesen sei.

Ja freilich, sag i, der Dings ihren Mo,
du weißt doch sein Name, du kennst’n do.
Und nur ganz langsam wird uns dann klar,
dass des von meim Freund a Spezel war.

Nur sein Name, der fallt uns net ei,
des muß so e Dings mit fünf Buchstabe sei.
Bloß oins, des wisset mir gwiß,
dass des vom Dingsbums der Vatter is.

Woischt scho, der die Dings gheirotet hat,
I kas jetzt grad it nenne, wie heisst’s denn grad.
Ah, du meinst vom Dings drüben, oh mei,
da fallt mer jetzt grad der Name net ei.

Und wie mir so denket grad hin und her,
do kommt d’Frau Dings, d’ Frau Lechner daher,
und weil sie in unserem Alter grad is,
woiss sie au der Dings ihren Name net gwiss.

Bluetsappra, jetzt lasst’s aber aus,
mir bringet ganz oifach den Name it raus.
Sitz i auf em Gipfel und schau rund herum
Do goht’s wieder los, mir wird’s scho bald z’dumm.

A Frau nebe mir, nach em Berg will’s mi fragen
I fang an zum reden, no kann i’s net sagen,
des is der Dings, na des wissen’s scho,
und der daneben, der hoisst grat au so.

Sie schaut mi a und tuet an Lacher, an lange,
dann sagt sie: so hot’s bei mir au angfange.
Im Tal drunt, da is mir d’Erleuchtung dann kemma,
den Name vom Dingsberg, den könnt i jetzt nenna.

Und wie i es laut sagen will, ja kann des denn sei
do fallt mir der Name scho wieder net ei.
Do frag i mei Frau, die woiß des ganz gwiss,
weil diea auf dem Berg droben dabei gwesen is.

Wie hoisst denn der Berg, auf dem mir gestern war’n drom?
Sie gibt mir zur Antwort, des woiss i schon
Des war’n diea zwoi Dingsberg, des woiss i gwiss,
weil des doch leicht zum merke is.
-Ingrid + Hans Geiger-
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2016 9:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Humor

Humor ist sozusagen unser Senf des Lebens.
Er macht ein Stücklein trocken Brot zum Leibgericht.
Wer ihn nicht selbst besitzt, der hamstert ihn vergebens,
so hat man ihn entweder – oder hat ihn nicht.

Humor ist schwierig oder gar nicht zu ergründen.
Er ist stets taktvoll, niemals vorlaut und nicht spitz.
Humor ist zu erleben und nicht zu erfinden,
im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder Witz.

Humor ist unser Freund in allen Lebenslagen,
weil er dem Herz entspringt und nicht dem Intellekt.
Man kann zum Beispiel mit Humor die Wahrheit sagen,
so daß sie uns bekommt und halb so bitter schmeckt.

Humor blüht auch an kühlen Dauerregentagen
und stimmt uns fröhlich, wenn es noch so schaurig ist.
Ja, mit Humor läßt sich sogar ein Humorist ertragen,
und wenn er wirklich noch so traurig ist.

Fred Endrikat
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2016 9:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Immer wieder diese Vergesslichkeit !!


(Ein Gedicht von Inge Wamser)

Oh diese Vergesslichkeit,
ist eine Plag,
schon wieder frag ich mich,
was ist denn heute für ein Tag?

Das Telefon wo steckt es nur,
rufe vom Handy an,geht niemand dran.

Da fällt mir ein,kann ich nur sein,
finde es im Vorrats-Kämmerlein.


Von dort holte ich doch den Reis,
hier liegen Nudeln,was für´n Scheiß.

Möcht nehmen Tabletten für mein
Gedächtnis,
sie sind von Vater ein Vermächtnis.

Doch ich muss mir neue kaufen,
sind seit 1999 abgelaufen.

Zu guter Letzt, sag ich mir jetzt,
wo ich so viel vergess:

Mädel,mach dir nichts draus,
das Gedächtnis fällt vielen mal aus,
es muss ja auch mal ruh´n,hatte das ganze Leben
genug zu tun.

Schlimm wird es erst,wenn im Bett neben an,
morgens mal liegt ein fremder Mann.

Die letzte "Vergesslichkeit" stelle ich mir gar nicht lustig vor!




LG a.
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2016 9:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Christine Rogall

Wo ist....? - Über die Vergesslichkeit

Liegt´s am Alter?
Liegt´s am Wesen?
Wie kann man nur so schnell vergessen?

Egal ob man etwas verlegt,
Sich runter anstatt rauf bewegt
Wo ist …? ist dann der nächste Satz
Wo ist das Zeug, wo ist der Platz
An dem ich es zuletzt gesehen,
ach wenn´s nur hier wär, wär das schön.

Doch so beginnt man sich zu grämen
und der Vergesslichkeit zu schämen
und mancher reagiert mit Zorn
auf sich selbst, beginnt von vorn
nach dem verlegten Teil zu suchen;
Ach ja - da hilft nun auch kein Fluchen!

Drum bleibe ruhig – beginn zu denken,
lass Dich von gar nichts mehr ablenken,
gib keinem anderen die Schuld
und verlier nie die Geduld!
Denk nach wann Du´s zuletzt gebraucht
Wer nachdenkt – Tja, der findet auch!!!
-von Christine Rogall-
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JSonne
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 23, 2016 6:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich in den Jugendtagen
noch ohne Grübelei,
da meint ich mit Behagen,
mein Denken wäre frei.

Seitdem hab ich die Stirne
Oft auf die Hand gestützt
Und fand, daß im Gehirne
Ein harter Knoten sitzt.

Mein Stolz, der wurde kleiner,
ich merkte mit Verdruß:
Es kann doch unsereiner
nur denken wie er muß.

Wilhelm Busch
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