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Gast
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Verfasst am: Mo Apr 04, 2016 7:49 am Titel: |
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Google
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Verfasst am: Titel: Sponsored Link |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Mo Apr 04, 2016 10:02 am Titel: |
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Von der Freundschaft
Eurer Freund ist die Antwort auf eure Nöte.
Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und
mit Dankbarkeit erntet.
Und er ist euer Tisch und euer Herd.
Denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger,
und ihr sucht euren Frieden bei ihm.
Wenn euer Freund frei heraus spricht,
fürchtet ihr weder das "Nein" in euren Gedanken,
noch haltet ihr mit dem "Ja" zurück.
Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf,
dem seinen zu lauschen;
Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken,
alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren
und geteilt, mit Freude, die keinen Beifall braucht.
Khalil Gibran |
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Gast
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Verfasst am: Mo Apr 04, 2016 10:27 am Titel: |
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Upps, mein wundervoller Sinnspruch, den ich vor ca. 2 Stunden eingestellt habe, ist auf wundersame Weise verschwunden...Na macht nichts - stelle ich ihn nochmal ein.
"Nicht jeder ist in der Lage sich so auszudrücken, dass er hinterher behaupten kann, missverstanden worden zu sein."
(Unbekannt)
LG a. |
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Gast
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Verfasst am: Di Apr 05, 2016 12:01 pm Titel: |
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Das Weidenkätzchen
Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grüner Seide,
wie aus grauern Samt!
Oh, ihr Silberkätzchen,
sagt mir doch
ihr Schätzchen,
sagt, woher ihr stammt!
Wollens gern dir sagen:
wir sind ausgeschlagen
aus dem Weidenbaum,
haben winterüber
drin geschlafen,
Lieber,
in tieftiefem Traum.
In dem dürren Baume,
in tieftiefem Traume
habt geschlafen ihr?
in dem Holz, dem harten,
war, ihr weichen, zarten,
euer Nachtquartier?
Musst dich recht besinnen;
was da träumte drinnen,
waren wir noch nicht,
wie wir jetzt im Kleide
blühn von Samt
und Seide
hell im Sonnenlicht.
Nur als wie Gedanken
lagen wir im schlanken
grauen Baumgeäst;
unsichtbare Geister,
die der Weltbaumeister
dort verweilen lässt.
Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
Oh, ihr Silberkätzchen,
ja, nun weiß,
ihr Schätzchen,
ich, woher ihr stammt.
Christian Morgenstern
(1871-1914) |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Di Apr 05, 2016 1:36 pm Titel: |
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ich mag Christian Morgenstern sehr! da kommt der Frühling ins Haus Lessy
und hier etwas einfaches, allgemeines:
Frühling spitzt schon um die Ecken,
will das Leben neu erwecken
und nicht länger darben.
Hält sich heimlich schon bereit
für den Anbruch seiner Zeit
voller Duft und Frühlingsfarben.
Sehnt, mit großer Ungeduld,
sich nach seinem Blütenkult.
(Alfons Pillach) |
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Gast
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Verfasst am: Di Apr 05, 2016 2:15 pm Titel: |
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In diesem bunten Frühlings-Reigen,
wenn sich die ersten Blätter zeigen,
darf auch von mir mal hier was stehn.
Von "Busch" gemopst, man kann es sehn!
Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heißgeliebte Pflanze.
(Wilhelm Busch, 1883)
LG a. |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Di Apr 05, 2016 8:10 pm Titel: |
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wenn schon Activia - es ist schön....
und hier mein Blumenjahr - aber nur der Frühling in meinem ehemaligen garten
Ein Busch echter Jasmin eröffnet den Reigen
Bevor sich im Februar Krokusse zeigen
Dann blühen Tulpen und Narzissen
Vergissmeinnicht bilden blaue Kissen.
Der rosafarbene Blumenhartriegel
Tränendes Herz und Salomonsiegel,
Purpurglöckchen erscheinen bis Mai
Und dann ist alles noch lang nicht vorbei.
denn das Jahr geht voran
und es ist wirklich noch viel dran...... |
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Gast
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Verfasst am: Di Apr 05, 2016 9:01 pm Titel: |
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Der Hase sitzt im Grase
und popelt in der Nase
Er steckt es in den Mund
und denkt es wäre gesund.
von mir :p |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Mi Apr 06, 2016 7:09 am Titel: |
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die Handarbeit = Hasen? sag ich prima - mach weiter so
die Zeilen? da dachte ich es käme von Busch *lächel*
der Hase denkt das sei gesund?
Und steckt das dann noch in den Mund?
für Hasen ist Gemüse
das Höchste der Genüsse! |
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Gast
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Verfasst am: Mi Apr 06, 2016 7:20 am Titel: |
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Leider sind die Hoppler nicht von mir, sie sollten hier nur erfreuen liebe JSonne.
Besagter Lenz ist da
Es ist schon so. Der Frühling kommt in Gang.
Die Bäume räkeln sich. Die Fenster staunen.
Die Luft ist weich, als wäre sie aus Daunen.
Und alles andere ist nicht von Belang.
Nun brauchen alle Hunde eine Braut.
Und Pony Hütchen sagte mir, sie fände:
Die Sonne habe kleine, warme Hände
Und krabble ihr mit diesen auf der Haut.
Die Hausmannsleute stehen stolz vorm Haus.
Man sitzt schon wieder auf Caféterrassen
Und friert nicht mehr und kann sich sehen lassen.
Wer kleine Kinder hat, der fährt sie aus.
Sehr viele Fräuleins haben schwache Knie.
Und in den Adern rollt´s wie süße Sahne.
Am Himmel tanzen blanke Aeroplane.
Man ist vergnügt dabei. Und weiß nicht wie.
Man sollte wieder mal spazierengehn.
Das Blau und Grün und Rot war ganz verblichen.
Der Lenz ist da! Die Welt wird frisch gestrichen!
Die Menschen lächeln, bis sie sich verstehn.
Die Seelen laufen Stelzen durch die Stadt.
Auf dem Balkon stehn Männer ohne Westen
Und säen Kresse in die Blumenkästen.
Wohl dem, der solche Blumenkästen hat!
Die Gärten sind nur noch zum Scheine kahl.
Die Sonne heizt und nimmt am Winter Rache.
Es ist zwar jedes Jahr dieselbe Sache,
doch es ist immer wie zum ersten Mal.
Erich Kästner |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Mi Apr 06, 2016 10:31 am Titel: |
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Nur einmal bringt des Jahres Lauf
uns Lenz und Lerchenlieder.
Nur einmal blüht die Rose auf,
und dann verwelkt sie wieder;
nur einmal gönnt uns das Geschick
so jung zu sein auf Erden:
Hast du versäumt den Augenblick,
jung wirst du nie mehr werden.
Drum lass von der gemachten Pein
um nie gefühlte Wunden!
Der Augenblick ist immer dein,
doch rasch entfliehn die Stunden.
Und wer als Greis im grauen Haar
vom Schmerz noch nicht genesen,
der ist als Jüngling auch fürwahr
nie jung und frisch gewesen.
Nur einmal blüht die Jugendzeit
und ist so bald entschwunden;
und wer nur lebt vergangnem Leid,
wird nimmermehr gesunden.
Verjüngt sich denn nicht auch Natur
stets neu im Frühlingsweben?
Sei jung und blühend einmal nur,
doch das durchs ganze Leben!
Richard von Wilpert
(1862 - 1918) |
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Gast
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Verfasst am: Mi Apr 06, 2016 5:16 pm Titel: |
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Frühling wird es an allen Orten
es mieft auf den Aborten
die Hunde riechen sich am Hintern-
vorbei ist's mit dem überwintern  |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Mi Apr 06, 2016 5:23 pm Titel: |
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Gast
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Verfasst am: Mi Apr 06, 2016 5:34 pm Titel: |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Do Apr 07, 2016 7:25 am Titel: |
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Hier lieg' ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag' mir, alleinzige Liebe,
Wo d u bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Liebe und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?
Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldner Kuss
Mir tief bis ins Geblüt hinein;
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Ich denke dies und denke das,
Ich sehne mich, und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
Mein Herz, o sage,
Was webst du für Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
- Alte unnennbare Tage!
Eduard Mörike |
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