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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Sa März 12, 2016 6:39 pm Titel: |
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ich hatte eben ein Gespräch, bei dem es ijm Grunde genommen um Eifersucht ging - dazu hab ich was gefunden - ich setz das hier auch mal ein, weil ich diese Aussage als gut empfinde
Eifersucht hat nichts zu tun
mit der Liebe
die man für den andern empfindet
Eifersucht hat zu tun
mit der Liebe
die man für sich selbst nicht hat.
© Jörn Pfennig |
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Google
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Verfasst am: Titel: Sponsored Link |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Sa März 19, 2016 7:54 pm Titel: |
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Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unenntrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
Hermann Hesse |
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Gast
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Verfasst am: Mo März 28, 2016 12:00 pm Titel: |
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Es ist das Osterfest alljährlich
für den Hasen recht beschwerlich.
-Heinrich Christian Wilhelm Busch-
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Mo März 28, 2016 1:26 pm Titel: |
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Ostern
Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
Lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.
Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.
Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.
So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.
Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.
Ferdinand von Saar |
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Gast
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Verfasst am: Do März 31, 2016 6:28 pm Titel: |
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Frauenpower
Frauenpower heißt, zu handeln,
wo es sich zu handeln lohnt.
Tief im Herzen eine Dame,
aber auch 'ne Hexe wohnt.
Frauenpower heißt, zu gehen,
wenn es sein muss, durch die Wand.
Würdevoll mit ganzem Herzen,
aber auch mit dem Verstand.
Frauenpower heißt, zu jauchzen,
auch wenn’s mal zum Heulen ist.
Immer wieder neu beginnen,
und sich beugen keiner Frist.
Frauenpower heißt, zu kämpfen,
scheint es zwecklos, umso mehr.
Immer wieder aufzustehen,
ist es manchmal noch so schwer.
©Norbert van Tiggelen |
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Do März 31, 2016 11:12 pm Titel: |
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Du lernst ihn in einer Gesellschaft kennen.
Er plaudert. Er ist zu dir nett.
Er kann dir alle Tenniscracks nennen.
Er sieht gut aus. Ohne Fett.
Er tanzt ausgezeichnet. Du siehst ihn dir an....
Dann tritt zu euch beiden dein Mann.
Und du vergleichst sie in deinem Gemüte.
Dein Mann kommt nicht gut dabei weg.
Wie er schon dasteht - du liebe Güte!
Und hinten am Hals der Speck!
Und du denkst bei dir so: -Eigentlich...
Der da wäre ein Mann für mich! -
Ach, gnädige Frau! Hör auf einen wahren
und guten alten Papa!
Hättst du den Neuen: in ein, zwei Jahren
ständest du ebenso da!
Dann kennst du seine Nuancen beim Kosen;
dann kennst du ihn in Unterhosen;
dann wird er satt in deinem Besitze;
dann kennst du alle seine Witze.
Dann siehst du ihn in Freude und Zorn,
von oben und unten, von hinten und vorn...
Glaub mir: wenn man uns näher kennt
gibt sich das mit dem happy end.
Wir sind manchmal reizend, auf einer Feier....
und den Rest des Tages ganz wie Herr Meyer,
Beurteil uns nie nach den besten Stunden.
Und hast du einen Kerl gefunden,
mit dem man einigermaßen auskommen kann:
dann bleib bei dem eigenen Mann!
Kurt Tucholsky |
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 8:43 am Titel: |
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Ach du liebe Güte... JSonne!!! Da vergeht ja wohl so mancher Frau die Lust auf mehr
Ich weiß, weshalb ich Frauen liebe. |
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 2:35 pm Titel: |
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Das ästhetische Wiesel
Ein Wiesel
saß auf einem Kiesel
inmitten Bachgeriesel.
Wißt ihr,
weshalb?
Das Mondkalb
verriet es mir
im Stillen:
Das raffinierte Tier
tats um des Reimes willen.
Christian Morgenstern
(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 3:07 pm Titel: |
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Susanne Aukschun
Frauenpower
Wenn ich hier durch die Gegend mähe,
ich keinen in der Nähe sehe,
denn flüchtet dann meist jeder Mann,
weil er das gar nicht sehen kann.
Wer möcht’ schon gerne so sehr schuften,
wo’s einfach ist, schnell zu verduften.
„Ich kann grad nicht“, wird mir erklärt,
so einer ist der Müh’ nicht wert.
Der Partnersuche bin ich müde
und auch mein Ton wird langsam rüde,
bevor man sich noch mehr beklagt,
ist Frauenpower angesagt.
Zum Poppen brauch ich nämlich keinen
und auch für’s Herz nur jenen einen.
Drum laßt mich besser ganz in Ruh,
wenn ich hier meine Arbeit tu.
Hab voll genug von dem Gequatsche
und nächtlichem Herumgetatsche.
Ich will im Ernstfall einen Mann,
der mir hier auch mal helfen kann.
Die anderen, die sollen geh’n.
Das werden die schon noch versteh’n.
Die fall’n mir mächtig auf den Geist,
man(n) weiß sehr wohl, was das jetzt heißt.
Ich will es einfach nicht mehr wagen,
will niemandem mehr „Danke“ sagen.
Kann leider nur mir selbst vertrau’n
und steh’ nur noch auf Hundefrau’n.
LG a. |
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 5:49 pm Titel: |
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Nun sag bloß, die Verslein sind von dir, acitvia?? |
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 7:53 pm Titel: |
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Nein, leider ist die Verslein nicht von mir...Die Autorin steht oben drüber. Sie heißt Susanne Aukschun. Aber das, was sie schreibt, könnte wirklich von mir sein!
LG a.
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 8:26 pm Titel: |
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Mööönsch, manchmal steckt man aber auch bis zu Hals in Gewohnheiten. Ich hatte die Autorin "unten" gesucht *-* |
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Gast
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Verfasst am: Fr Apr 01, 2016 9:52 pm Titel: |
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Die fünf Gebote für Senioren
Das erste Gebot:
Ihr sollt nicht immer von Krankheiten reden!
Irgendwas plagt doch heut` einen jeden:
Ein bißchen Rheuma, schlechtes Gehör,
verschlissene Knochen, das Gehen fällt schwer.
Der Kreislauf wird träger und schlechter das Sehen,
so wie einst kann man nicht mehr zum Tanzen gehen.
Ja, man ist alt, das Gedächtnis kriegt Sprünge,
es kommen noch mehr unangenehme Dinge.
Trotzdem ist das Leben immer noch schön,
man muss nur die kleinen Dinge seh`n.
Wie die Schneeglöckchen so tapfer steh`n,
Kinder sich beim Spielen dreh`n.
Osterglocken heraus sich schieben,
die Sträucher sich mit neuen Trieben,
und über allem lacht die Sonne,
Freunde, das Leben ist doch eine Wonne!
Das zweite Gebot:
Ihr sollt mit Eurer Rente nicht sparen!
Ihr habt sie erschuftet in vielen Jahren.
Jetzt gönnt Euch noch etwas Schönes vom Leben,
nicht alles sollt Ihr den Enkeln geben.
Ihr habt nach dem Krieg mit Null angefangen,
so ist es den Jungen noch nie ergangen.
Und immer ins gemachte Bett sich legen
ist nicht unbedingt ein Segen.
Haut mal auf die Pauke, macht es Euch schön,
wer weiß, wie die nächsten Tage ausseh`n.
Doch noch lacht über allem die Sonne.
Freunde, das Leben ist doch eine Wonne!
Das dritte Gebot:
Ihr sollt Euch noch in der Welt umseh`n!
Nicht nur in den hiesigen Stadtgarten geh`n.
Fahrt ins Gebirge oder auch an die See,
gönnt Euch die Sonne, das Wasser, den Schnee.
Es treibt Euch niemand, jetzt habt Ihr Zeit,
die Welt ist so schön und herrlich weit.
Auch ins Ausland zu fahren ist kein Problem,
mit Bus oder Bahn reist es sich bequem.
Man besichtigt dabei manch tolle Stadt
und genießt, was das Hotel zu bieten hat.
Dann erfreut jeden wieder die heimische Sonne,
Freunde, das Leben ist doch eine Wonne!
Das vierte Gebot:
Ihr sollt auch niemals resignieren!
Lasst vom Gerede der Leute Euch nicht irritieren.
Seid Ihr noch zusammen ein älteres Paar,
seid dankbar dafür, es ist wunderbar.
Einsamkeit kann schrecklich sein,
sucht die Gesellschaft, bleibt nicht allein.
Zusammen leben, zusammen reisen,
zusammen ausgeh`n, zusammen toll speisen.
Gebt Wärme, genießt Gemütlichkeit,
vor allem auch die Zärtlichkeit.
Es gibt nichts Schöneres unter der Sonne,
Freunde, das Leben ist doch eine Wonne!
das fünfte Gebot:
Eure Hände sollt Ihr nicht in den Schoß legen!
Ihr sollt, so Ihr könnt, Geist und Glieder bewegen.
Geht schwimmen und wandern,
macht Gymnastik und Tanz.
Dann bleibt Ihr fit, das gibt Euch Glanz.
Und so trainiert Ihr den Verstand.
Interessiert Euch für alles Neue im Land!
Die Welt dreht sich schneller las je zuvor,
bei Diskussionen spitzt das Ohr,
sprecht mit den Jungen, so lernt Ihr dazu,
denn der Geist braucht Bewegung und nicht die Ruh`.
So steht Ihr noch lange und frisch in der Sonne,
Freunde, das Leben ist doch eine Wonne!
Alt werden - das ist Gottes Gunst
Jung bleiben - das ist Lebenskunst!
-von Helga Frenzel
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JSonne entdeckend
Anmeldedatum: 27.08.2015 Beiträge: 1056
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Verfasst am: Sa Apr 02, 2016 11:22 am Titel: |
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Klasse Lessy, und genau so ist mein Leben aufgebaut und daran halte ich mich und zusätzlich noch folgendes:
Freude schenken
Unser Dasein ist verweilen
auf der Erde nur auf Zeit;
all' die Jahre, die enteilen,
sind so schnell Vergangenheit.
Nutze alle deine Stunden,
gebe deinem Leben Sinn;
geniesse sie in frohen Runden,
empfinde Schönes als Gewinn.
Was du hast, ist nur geliehen,
für die Jahre, die du bist;
lass' an dir vorüberziehen,
was dir nicht von Herzen ist.
Sei den Menschen zugewandt,
sie möchten Wärme spüren;
öffne jenen Herz und Hand,
die ein hartes Leben führen.
Bleib' den Tieren eng verbunden,
die Welt ist auch für sie gemacht;
heile ihre vielen Wunden,
die wir ihnen beigebracht.
Gehe weiter durch das Leben,
schenke Freude weit und breit;
wenn wir sie von Herzen geben,
reicht sie über unsere Zeit.
© Fred Ammon |
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Gast
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Verfasst am: So Apr 03, 2016 7:34 pm Titel: |
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